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Teilnehmer:
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Kapeller Friedrich
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Löffler
Günther |
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Praunias Alexander
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Praunias
Josef |
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Tourdirektor:
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Adi Wunsch
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Zeitraum:
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23.9. - 29.9.2001
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Gesamtstrecke:
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1.203 km
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Gesamtfahrzeit:
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46h 25 min
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DS-Geschwindigkeit:
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25,9 km
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Gesamthöhenmeter:
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7.610 m
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Kalorienverbrauch:
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26.940 kcal
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1. Tag

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Klausen-Leopoldsdorf
- Leoben
(189 km/7h
15min/Durchschnitt: 26,1 km/1.310m/5.520 kcal)
in Begleitung von Ch. Kapeller u. Martin Lipp (bis Bruck/Mur) über Baden
- Bad Fischau - Neunkirchen über Baden - Bad Fischau - Neunkirchen
Semmering - Kindberg (eine Speiche wollte nicht mehr) - Kapfenberg mit
Ausflug Richtung Aflenz - Bruck/Mur
der erste
Tag ist meist der schwierigste !
Wetter: am Vormittag durchwachsen aber fast trocken nach Rast am
Semmering zeitweise intensiver Regen allerdings mit entsprechender Ausrüstung
keine Probleme (vor allem Heinzelmännchenregenhaut ist wasserundurchlässig
!) Trotz großer Feuchte während des Tages, wurde am Abend im Gösserkeller
der erste Tag gebührend begossen !
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2. Tag

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Leoben -
Drobollach
(183 km/6h 45
min/Durchschnitt: 27,0/1.170m/4.320 kcal
über St. Michael - Zeltweg - Judenburg - Scheifling - Perchauersattel -
Friesach
Mittagsrast in Hirt (Hirterbräu) - St. Veit/Gl. - Feldkirchen -
Ossiachersee -Villach -Drobollach
keine besonderen Umfahrungen und Ausflüge
Wetter: nach Morgennebelfelder herrlicher Herbsttag, ab St. Veit
zeitweise dirchter bewölkt
Am Abend bei Kartenspiel und Wein sollte auf die Wetterprognose vergessen
werden, diese informierte uns nämlich über ein nahendes
"Genuatief"!
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3. Tag


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Drobollach -
Gemona
(102 km/3h 50 min/Durchschnitt: 26,3 km/446 m/2.50 kcal)
über Fürnitz - Arnoldstein - Tarvis - Pontebba - Carnia - Gemona (Hotel
Willi)
der Regen war unser Fahrverderber !
Wetter: bei Regen weggefahren - bei Wolkenbruch angekommen,
Zwischendurch leichte Wetterbesserung
Zeitweise lagen die Nerven blank, doch bei hervorragendem Schinken und
Wein in San Daniele war dieser strapaziöse Tag bald vergessen
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4. Tag


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Gemona - Abano
Terme
(187km/6h
35min/Durchschnitt: 28,4 km/131 m/3.520 kcal)
über San Daniele - Pordenone (ist von zwei Seiten schön anzusehen !) -
Treviso (eine der Städte die Adi gemeinsam mit uns befahren hat) - Padova
- Abano
Wetter: starker Regen zwang uns erst um 9:30h abzufahren, nach 20km
ablegen der Regenbekleidung,
nach 50 km Sonnenschein !!! Damit wurden neue Kräfte wach !
Nach anstrengender Stadtdurchquerung in Padova glücklich in Abano
angekommen und im schönen Hotel Rosa abgestiegen.
Vorzügliches Essen und Stadtbummel in Abano rundeten den Tag ab.
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5. Tag


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Abano Terme -
Loiano
(162 km/6h 20
min/Durchschnitt: 25,4 km/848 m/3.380 kcal)
über Monselice - Rovigo - Ferrara - Bologna - Loiano
schön langsam kamen die Berge näher, vorerst lange nicht zu erblicken
!
Wetter: herrliches Herbstwetter mit ungetrübtem Sonenschein
ein Tag mit einigen Mißgeschicken - Kapi wollte testen ob die Italiener
ehrliche Leute sind, Adi wollte partout den Autoschlüssel nicht abziehen,
nach spätem Mittagessen drückten uns die Anstiege in den Bergen sehr,
auch das Telefonieren ist in den Bergen schwierig.
Nach Dorf und Kirchenbesichtigung wurde in unserem Hotel (zu den frischen
Mottenkugeln) das Abendessen eingenommen, die Schnapserrunde mußte aus Müdigkeitsgründen
bald beendet werden - auch Günther bekam sein Bummerl
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6. Tag



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Loiano -
Buonconvento
(179 km/7h 30 min/Durchschnitt/23,8 km/1.949 m/4.120 kcal)
über Pso. d. Raticosa (851m) - Pso.d. Futa (903m) auf teerigen Strassen
liegt sehr viel Schmutz - Novoli - Florenz - Greve in Chianti - Siena -
Buonconvento
Schön langsam glaubten wir mit der Hochschaubahn zu fahren - nach jedem
Anstieg kommt auch eine Abfahrt - unser perfektes italienisch half uns bei
Wegesuchen immer weiter warum können die Italiener eigentlich nicht
deutsch ?
Wetter: herrliches, spätsommerliches Wetter, wie wir es eigentlich
für alle Tage geplant hatten
Frühes Abfahren vom Hotel wird von den Italienern nicht gewünscht,
manchmal wird aus einer S 222 auch eine S 2, dadurch durften wir einen
Berg mehr fahren, aber das Essen und Trinken in Greve entschädigte für
vieles.
Diese Etappe war sicherlich die anspruchsvollste, aber auch die
lohnendste ! Erstmals mussten wir mit italienischem Zimmerstandard
Bekannschaft machen. Man konnte am Klo sitzen und gleichzeitig brausen,
das die Räder mit uns am Zimmer übernachten durften,hat sie sicher
gefreut.
Das Abendessen war vorzüglich, auch der Wein war nicht zu verachten,
damit Rom nicht auf uns warten mußte, wurde schon am Abend das Frühstück
besorgt.
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7. und letzter Tag


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Buonconvento -
Rom
(201 km/8h 10min/Durchschnitt: 24,5 km/1.756 m/4.030 kcal)
über S. Quirico - Acquapendente - Bolsenasee - Montefiascone - Viterbo -
Vetralla (auch unscheinbare Trattorien bieten hervorragende Kost) - Sutri
- Rom
Rom liegt auf sieben
Hügeln, auch davor gab es einige
Wetter:
nicht mehr ganz ungetrübt, zum Radfahren aber bestens geeignet, erstmals
zweitweise Gegenwind, das Wetter sollte sich auch lt. Wetterprognose
verschlechtern. Der Abschied aus der herrlichen Toskana viel nicht
besonders schwer, denn damit verliessen uns auch die höheren Berge,
allerdings ganz ohne Berge hätten wir keinen Spass gehabt, zeitweise
durften wir auch auf Autobahnen fahren. Wir wurden um 17:30 h in Rom
empfangen, schon 3 Stunden vorher wollten wir feiern, da ja nur mehr rd.
40 km vor uns lagen. Die Römer zeigten uns wie man problemlos durch den
Großstadtverkehr kommt, auch die Kommunisten war bei unserer Ankunft
vollständig vertreten. Punktgenaue Landung um 17:28 h vor dem
Hauptbahnhof (staziono termini). Unser Hotel war sehr einfach, die Räder
erfreuten sich mit Adi im Einbettzimmer, das Abendessen war gut, Günther
und Kapi waren schon bald sehr müde und durften sich auf ihr Gemach zurückziehen.
Mit Adi gemeinsam wurde noch die spanische Stiege besichtigt und vor allem
der italienische Wein (mit Käseplatte) verkostet, die Amerikanerinnen
wussten sofort, daß wir keine Terroristen waren. Leider begann der Himmel
zu weinen, offensichtlich war er traurig, daß unsere Tour zu Ende war !!!
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8. Tag

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Ruhetag
eine 3-tägige Stadtführung wurde in einem
Tag absolviert
Elisabeth Fuhrmann zeigte uns alles was sehenswert war Günther und Kapi
wurde damit auf die nächtliche Zugreise vorbereitet, unsere Führerin
hat damit für einen ruhigen Schlaf im Remus gesorgt.Wir 3 traurig zurückgelassenen
ertränkten unseren Kummer beinahe im Trevi-Brunnen - letztendlich doch
wieder bei unserer geliebten Trattoria. Adi den die Anstrengung sichtlich
zeichnete wollte beim Nachhausegehen (ein Regenguß zwang uns zum
Unterstellen) kurzfristig testen, ob man auch stehend schlafen kann.
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9. Tag
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bereits um 8:00 Uhr verliessen wir
fluchtartig Rom
wir wollten noch vor der Hauptverkehrszeit aus
der Stadt kommen, nach 1h und 45 Minuten erreichten wir die Autobahn, die
uns endgültig aus Rom wegführte! Da wir am Vorabend Münzen in den
Trevi-Brunnen geworfen haben, kommen wir sicherlich wieder einmal nach
Rom, allerdings nicht mit dem Fahrrad !!!
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