Christoph
Strasser kämpft beim Race Across America um den Sieg
Bei seinem zweiten Versuch das Race Across America zu bezwingen ist Christoph
Strasser sensationell unterwegs, nach Halbzeit liegt er ich Führung.
Um
exakt 12.55 Uhr Ortszeit in Oceanside, Kalifornien hat für den Steirer
Christoph Strasser das lange warten ein Ende und rollt die Startrampe des Race
Across America 2011 herunter. Vom Atlantik aus geht es innerhalb der ersten 130
Kilometer auf ein Hochplateau mit gut 1000 Höhenmetern wo ihn und sein Team
bereits der erste starke Klimawechsel erwartet. In Borrego Springs trifft sich
das Team nach dem Start zum ersten mal wieder. Ab dieser Stelle darf erstmals im
Rennen betreut werden, jedoch nur mittels Leap Frog (Fahrer wird nur vom Straßenrand
aus betreut). Diese Art von Betreuung muss tagsüber noch bis nach Kim in
Colorado (Kilometer 1900) praktiziert werden. Die unerträgliche Hitze der
Mojave Wüste bleibt ihm dabei erspart, denn bei Sonnenuntergang und aufgehenden
Vollmond radelt der Steirer quer durch die Wüste, obwohl der Thermometer zur
Ortszeit 20.00 Uhr immer noch 35°C anzeigt. Ab Congress wandelt sich die flache
Wüstenlandschaft zu hügeligeren Passagen. Christoph fühlt sich in den Bergen
wohl und kennt die Strecke. Er fährt sein Tempo und schafft es dabei seine
Mitstreiter gut in Schach zu halten. Nach dem harten Anstieg Richtung Cottonwood
stoppt Christoph für einen ersten kurzen Powernap. Die kurze Schlafpause zeigt
Wirkung, denn unmittelbar vor Kayenta in Arizona (Kilometer 1093) kann der junge
Steirer in einem direkten Duell den zu dieser Zeit Führenden Marco Bahlo (SLO)
auf der Strecke einholen. An der Time Station in Mexican Hat legt Marco Bahlo
seine erste Ruhepause ein, während Christoph noch einen weiteren
Streckenabschnitt, nach Montezuma Creek bezwingt, wo er um 6.00 Uhr seine erste
richtige Schlafpause von 1 Stunde einlegt. In der bereits bewältigen Strecke
des Rennens, kann der Steirer innerhalb von 3 Tagen
neben Küstengebiet, Wüste und Steppe im Monument Valley in Colorado nun auch schneebedeckte Gebirgszüge der Rocky Mountains verbuchen. Am Anstieg zum Wolf Creek Pass reduziert Christoph Strasser das Tempo um sich bei dem mit 3300m höchsten Berg der gesamten Strecke nicht zu überfordern. An diesem Teilstück begann 2009 sein großes Leiden. Dieses Jahr konnte Strasser die Rocky Mountains ohne Probleme bezwingen. Um 4.00 Uhr legt Strasser in der dritten Nacht in Trinidad, Colorado (1817km) seine zweite große Schlafpause von ca. 1,5 Stunden ein. In der Pause wird von seinem Physiotherapeut die Muskulatur gelockert und mittels Lasertherapie eine Hautund Wundbehandlung durchgeführt. Ab Kim in Colorado (1923km) darf erstmals sowohl tagsüber als auch nachts vom Pace Car aus betreut werden, das eine enorme Erleichterung für Strasser bedeutet, da dieser den ständigen Kontakt zu seinen Betreuern sucht.
Zwischenstand
nach 1700 Meilen (von 3000)
1.
Strasser
2.
Baloh
-4:30 h
3.
Gulewicz-8:00
h
Aktuelle
Stand:
http://www.raceacrossamerica.org/raam/rcrank.php?s_N_category_group=1&s_N_Race_ID=1&N_webcat_id=109
Videos
http://www.youtube.com/christophstrasser
Liveticker
http://06.live-radsport.ch/ticker_22911/Race_Across_America_(RAAM)_2011.html
Berichte
http://www.christophstrasser.at/home/


