Strassers
Rekordversuch „Transaustria“ ist gelungen
Christoph
Strasser pulverisierte den ehemaligen Transaustria-Rekord von Franz Preihs
(27.17 Stunden) aus dem Jahre 2008 auf 24.57 Stunden.
Franz
Preihs ist seinen Transaustria-Rekord von 27.17 Stunden los, denn Christoph
Strasser hat seine Ankündigung- eine neue Marke aufzustellen- wahr gemacht. Der
Extremradler aus der kleinen obersteirischen Gemeinde Kraubath benötigte für
die Strecke von Feldkirch in Vorarlberg bis Nickelsdorf im Burgenland exakt 24
Stunden und 42 Minuten. Allerdings um exakt 42 Minuten zu lange, denn das
Vorhaben sollte unter einem Tag gelingen. „Da ich nur einen offiziellen
Schiedsrichter der UMCA mitgenommen habe, habe ich gegen das Reglement verstoßen.
Über 24 Stunden hätte ich zwei Kontrollorgane benötigt“, erklärt Strasser
das Regelwerk der Ultra Marathon Cycling Association. Daher kommen noch 15
Minuten Zeitstrafe hinzu. Die Konkurrenz kann sich nun bei der offiziellen
Bestzeit von 24.57 Stunden die Zähne ausbeißen. Mit der Leistung ist Strasser
sehr zufrieden, immerhin drückte er den geplanten 30er Schnitt auf 31 Kilometer
pro Stunde nach oben. Für die Zeitüberschreitung gibt es eine simple Erklärung.
Statt der errechneten 705 Kilometer langen Strecke standen Schluss endlich 766
auf dem Computer. „Ich musste etliche Umleitungen wegen Baustellen in Kauf
nehmen. Das macht sich natürlich bemerkbar“, sagt Strasser, für den bereits
die Vorbereitungen für das „Race Around Austria“ begonnen haben. Der
Startschuss zum letzten Saisonhöhepunkt fällt am 20. August in Schärding.
2160 Kilometer entlang der österreichischen Landesgrenze gilt es dabei zu bewältigen.
Fotos mit Vermerk www.lupispuma.com


