„Mission Million“:1.500 Kilometer mit dem Rad für den guten Zweck

„Es ist ganz einfach. Ich habe es meiner Mutter versprochen.“ So antwortet Franz Fegelin auf die Frage, warum er in nur fünf Tagen mit dem Rad 1.500 Kilometer von Wien nach Amsterdam fährt. Seine „Mission Million“ ist allerdings kein Jux-Rennen oder sportlicher Leistungstest, sondern hat einen ernsten Hintergrund und dient der guten Sache. „Ich will durch unsere Fahrt Geld für die Initiative „Heilung für Lungenhochdruck“ sammeln und helfen, diese heimtückische und unheilbare Krankheit bekannter zu machen. Meine Mutter ist an den Folgen von Lungenhochdruck vor zwei Jahren verstorben.“

Los geht’s am 28. Juli 2010, fünf Tage und 1.500 Kilometer oder 900 Meilen später wollen Franz Fegelin, sein langjähriger Trainingspartner Uwe Foitl und das Betreuerteam in Amsterdam das Ziel erreichen. Jede Meile, die er zurücklegt, soll Geld für die Initiative bringen und so die Forschungsarbeit an der heimtückischen Krankheit unterstützen.

Hintergrund:

„Die Fahrt meiner Mutter, einer gebürtigen Holländerin (fuhr ebenfalls von Wien nach Amsterdam), war damals ein echtes Abenteuer. Mit Gepäck und Solo in ihren Geburtsort radeln, das war ihr langjähriger Traum! Schon vorher habe ich gesagt, dass ich diese Strecke auch fahren werde, wenn sie es wirklich schafft, ans Ziel zu kommen“, erinnert sich Franz Fegelin zurück. Sie hat es natürlich geschafft und ist kurz nach der Tour an Lungenhochdruck erkrankt. „Dank ihrer positiven Lebenseinstellung und der Hilfe der Ärzte und Freunde konnte sie noch einige ihrer Lebensjahre genießen.“ Zwei Jahre nach dem Ableben seiner Mutter will Franz Fegelin sein Versprechen jetzt einlösen und dabei auch noch Gutes tun.

Am 28. Juli 2010 starten die Steirer mit dem Rad in Wien. In den darauffolgenden Tagen werden sie rund 900 Meilen und circa 20.000 Höhenmeter zurücklegen. Wenn alles funktioniert, werden sie am 1. August 2010 in Enkhuizen (Geburtsort der Mutter) das ist in der Nähe von Amsterdam das Ziel erreichen. Fegelin: „Unsere Kosten tragen wir selber und auch die für unsere Betreuer.

Pro Meile ein Meilenstein für die Initiative

Es haben auch bereits mehrer Firmen ihre Unterstützung für die Aktion versprochen.  Ziel ist es, für jede der zurückgelegten Meilen einen Österreicherin/einen Österreicher zu finden, der mit dem Kauf eines Meilensteins den Verein unterstützt.

Weitere Informationen unter www.lungenhochdruck.at/meilensteine