Triumph bei der Kraftwerktrophy 

Die heuer erstmals in Donnerskirchen ausgetragene Kraftwerktrophy (12/24h Rennen) wurde für den RSC Klausen-Leopoldsdorf zum absoluten Triumph, im 12h Bewerb siegte Christoph Strasser vor Alfons Scheder und Manfred Prokop.
Die Kraftwerktrophy war für den RSC Klausen-Leopoldsdorf in jeder Hinsicht ein besonderes Ereignis, hier hat eine Geschichte Höhepunkt und Abschluss gefunden die eigentlich 2003 begonnen hat.
Im Jahr 2003 konnte Manfred Prokop das 24h Rennen in Fohnsdorf gewinnen, für ihn Höhepunkt seiner radsportlichen Erfolge und gleichzeitig ein Abschied vom leistungsmäßig betriebenen Extremradsport. Gleichzeitig war diese Veranstaltung der Beginn der Karriere von Christoph Strasser, hier hat er sich entschieden Extremradsport zu betreiben und sich dem RSC Klausen-Leopoldsdorf anzuschließen. Nun, 7 Jahre später, ergab sich noch einmal die Gelegenheit für einen gemeinsamen Auftritt der beiden Sportler.

Im Jahr 2003 konnte Manfred Prokop das 24h Rennen in Fohnsdorf gewinnen, für ihn Höhepunkt seiner radsportlichen Erfolge und gleichzeitig ein Abschied vom leistungsmäßig betriebenen Extremradsport. Gleichzeitig war diese Veranstaltung der Beginn der Karriere von Christoph Strasser, hier hat er sich entschieden Extremradsport zu betreiben und sich dem RSC Klausen-Leopoldsdorf anzuschließen. Nun, 7 Jahre später, ergab sich noch einmal die Gelegenheit für einen gemeinsamen Auftritt der beiden Sportler.

Christoph Strasser ist in der Zwischenzeit zur Nummer 1 in dieser Disziplin in Österreich gereift und betreibt den Sport profimäßig. Nach seinem 2 Platz zu Saisonbeginn in Slowenien und vor dem nächsten mehr als 1000km langen Glocknerman, wollte Christoph Strasser nicht mit einem weiteren kraftraubenden 24h Bewerb seine gute Form gefährden und hat sich daher entschlossen im 12h Einzelbewerb an den Start zu gehen.

Die Gelegenheit eines gemeinsamen Startes mit Christoph Strasser wollte sich Manfred Prokop nicht entgehen lassen, der sich nach wie vor in guter Form befindet. Er ging jedoch nicht mit Siegambitionen an den Start, sondern wollte einfach Spaß haben und die 12h "genießen".

Gleichzeitig war diese Veranstaltung eine Premiere für einen weiteren Athleten. Alfons Scheder ist zwar nominell der älteste der drei Sportler, aber erst seit ein paar Jahren im Radsport aktiv und erstmals bei einem Extremradrennen am Start.

So standen 3 sehr unterschiedliche Sportler mit verschiedenen Erwartungen und Zielen erstmals gemeinsam am Start. Unterstützt wurden Sie in der Betreuung von Walter Arbesmann und dem Bruder von Christoph Strasser, in den ersten 3h sollte sich außerdem Christoph Kapeller als fahrender Betreuer dazu gesellen.

Die Veranstaltung selbst hatte auch mehrere Neuerungen zu bieten. Obwohl es die Kraftwerktrophy seit mehreren Jahren gibt, gab es mehrere Premieren. Erstmals fand die Veranstaltung heuer in Donnerskirchen statt, auf einem anspruchsvollen 3,9km kurzen aber selektiven Rundkurs und erstmals starteten die 12h Fahrer nicht gleichzeitig mit den 24h Fahrern, sondern 12h später, also von 21h bis 9h Früh als Nachtrennen.

Beim Startschuss der 12h Fahrer um 21h waren die 24h Fahrer also schon 11h unterwegs, allerdings waren hier auch 4er Staffeln am Start die für gleichmäßig hohes Tempo sorgten, während es beim 12h Bewerb nur Einzelstarter gab. Bei den 12h Fahrern übernahm Christoph Strasser mit seinen Kollegen sofort nach Beginn die Initiative. Da sich beim Start die Führungsgruppe der 24h Fahrer etwa bei Rundenmitte befand, war zu Beginn nicht ganz klar, ob es für die 12h Fahrer besser wäre zu warten, oder zu versuchen eine halbe Runde gut zu machen.

Nachdem die 12h Fahrer in den ersten Runden Boden gut machen konnten und nur noch 2min hinter der 24h Spitze lag, verschärfte Christoph Strasser das Tempo, allerdings konnte bzw. wollte niemand lange dieses hohe Anfangstempo gehen, so schaffte es nur Christoph Strasser eine Runde gut zu machen und auf die 24h Fahrer aufzuschließen.

Alfons Scheder lag zu diesem Zeitpunkt schon auf Platz 2. Unterstützt von Christoph Kapeller fuhr er ein gleichmäßiges Tempo, bis er von der Spitze eingeholt wurde und versuchte dann das Tempo der 24h Staffelfahrer und von Christoph Strasser mitzugehen. Dies gelang auch problemlos und so konnte Alfons Scheder seinen zweiten Platz immer mehr festigen.

Manfred Prokop, der zu Beginn zwar Tempo und Druck machte, aber keine Ambitionen auf einen Spitzenplatz hatte, fand sich unverhofft auf Platz 3 wieder und entschloss sich seine Taktik umzustellen und seinen Platz nach hinten abzusichern.

Christoph Strasser bestimmte nach wie vor das Geschehen und machte sogar für die Staffelfahrer das Tempo.

In den Morgenstunden reduzierte Alfons Scheder aus taktischen Gründen sein Tempo um Platz 2 ungefährdet nach Hause zu fahren.

Es sah also in den Morgenstunden danach aus, als wäre schon alles gelaufen, als es für Christoph Strasser eine Schrecksekunde gab. Er kam schwer zu Sturz konnte aber mit leichten Verletzungen das Rennen doch ungefährdet vor seinen Teamkollegen gewinnen.

Endresultat

1. Platz Christoph Strasser 107 Runden 415km
2. Platz Alfons Scheder 101 Runden 392km
3. Platz Manfred Prokop 94 Runden 365km