Wetten dass...?

Ausgangspunkt waren eigentlich 44 km/h Schnitt, die der Master I-Fahrer auf der Wr.Radrennbahn 1 Stunde lang fahren sollte. Doch Langhammer traute dem Burgenländer keine 40 km/h zu. Somit lag für die Beiden genug Stoff in der Luft, um eine 1.000.- Eurowette abzuschließen.

Noch kurz vor dem Start entschloss sich Nussbaumer, auf Rat von Karl Schöpf (Master-Bahn-Bronzemedaillengewinner 2003), die Übersetzung von 50:15 auf 48:14 zu wechseln. Sehr überzeugt von sich Selbst die Distanz zu schaffen, stellte sich Nussbaumer ohne sich aufzuwärmen, mit einem vom ARBÖ geliehenen und mit einem Scheibenhinterrad, 3-Spoke-Carbonvorderrad und Triathlon-Lenkeraufsatz bestückten Punkterad, an den Start.

Punkt 15.00 Uhr fiel der Startschuss.


Was mich an Oliver sehr verwunderte war, dass er, der als absoluter Rookie auf der Bahn gilt, sehr routiniert wegfuhr und schnell seinen Rhythmus fand. Mit konstanten Rundenzeiten drehte Nussbaumer, mit einem Schnitt von etwas mehr als 44 km/h, wie ein Schweizer Uhrwerk und angefeuert von einer Handvoll Fans, alleine im Holzoval seine Runden. Und obwohl seine Sattelstütze, ab Km 20, langsam immer mehr reinrutschte und sein Sattel sich nach vor neigte, ließ der 31jährige nie Zweifel am Gelingen des Vorhabens aufkommen. Mit ziemlich genau 44 km/h Schnitt (genauere Berechnungen sind noch im Gange) beendete Oliver Nussbaumer seine qualvolle Stunde und darf sich jetzt über 1.000.-, zurecht verdiente Euro, freuen.

Herzlichste Gratulation.

(Gastkommentar mit freundlicher Genehmigung von Roland Garber |
www.rolandgarber.at)